Die Maul- und Klauenseuche ist zurück – jetzt zählt jede Vorsichtsmaßnahme!

Die Maul- und Klauenseuche (MKS) ist zurück in Deutschland und stellt eine ernste Bedrohung für rinder- und schweinehaltende Betriebe dar. Ein einziger Ausbruch kann weitreichende wirtschaftliche Folgen für die Landwirtschaft haben. Als Agrar-Versicherungsmakler möchten wir Sie dabei unterstützen, Ihren Betrieb optimal zu schützen. Prävention ist hier der Schlüssel!

Unsere Empfehlungen für MKS-Präventionsmaßnahmen:

  1. Seuchenwannen und Seuchenmatten:
    • Aktivieren Sie vorhandene Seuchenwannen.
    • Legen Sie Seuchenmatten oder Behälter an allen Stallzugängen aus.
  2. Hofzugänge und Betriebsfremde:
    • Schließen Sie alle Hofzufahrten und beschränken Sie das Befahren sowie Begehen der Ställe auf ein absolutes Minimum.
    • Betriebsfremden Personen sollte der Zugang zum Betriebsgelände nur auf das Nötigste beschränkt werden.
    • Fahrzeuge und Besucher, die den Betrieb betreten, müssen vorher die Räder, Schuhe und Kleidung gründlich reinigen und desinfizieren.
  3. Schwarz-Weiß-Bereiche:
    • Achten Sie auf die strikte Trennung von Schwarz- (verschmutzt) und Weiß-Bereichen (sauber).
    • Stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter diese Trennung konsequent einhalten.
  4. Schutzkleidung und Hygiene:
    • Stellen Sie Schutzkleidung (z. B. Einmalanzüge, Überzieher für Schuhe, Handschuhe) für betriebsfremde Personen bereit.
    • Duschen Sie und Ihre Mitarbeiter vor und nach dem Kontakt mit Tieren.
    • Wechseln Sie regelmäßig die betriebliche Schutzkleidung.
  5. Desinfektion:
    • Reinigen und desinfizieren Sie kontinuierlich Schuhwerk, Gerätschaften und Fahrzeuge.
    • Kontrollieren Sie neue Zufahrtswege und stellen Sie sicher, dass diese sicher genutzt werden können.
  6. Besamung:
    • Sorgen Sie für eine gute fachliche Praxis und Hygiene während der Besamung.
  7. Sensibilisierung:
    • Schulen Sie Ihre Mitarbeiter regelmäßig und machen Sie sie mit den Maßnahmen zur Seuchenprävention vertraut.

Risikogruppen für die Betriebshygiene:

Folgende Gruppen stellen ein besonders hohes Risiko für die Einschleppung von Seuchenerregern dar:

  • Futterlieferanten
  • Milchlastwagen
  • Tierärzte
  • Besamer
  • Geschäftsführer von Agrarunternehmen

Warum diese Maßnahmen entscheidend sind:

Die Maul- und Klauenseuche verbreitet sich besonders schnell durch unzureichende Hygienemaßnahmen. Deshalb ist es wichtig, dass jeder Betrieb diese Vorsichtsmaßnahmen umsetzt, um Tiere, Mitarbeiter und die wirtschaftliche Stabilität des Betriebs zu schützen.

Wir als AgroSecur stehen Ihnen beratend zur Seite. Schützen Sie sich jetzt und sichern Sie die Zukunft Ihres Betriebs.

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